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3.250 Meter - das ist die Entfernung zwischen der Wohnung meiner Freundin und meiner eigenen. 3,25 Kilometer hören sich wenig an, doch wer sie täglich mindestens zweimal mit dem Fahrrad zurücklegt, der fängt schnell an zu rechnen. Inklusive Arbeits- und Einkaufswegen fahre ich pro Tag durchschnittlich zehn Kilometer. Das sind 70 Kilometer in der Woche, 280 Kilometer im Monat, 3.600 Kilometer im Jahr.

Bei Sonnenschein und Plusgraden fällt der Tritt in die Pedale leicht – vor allem, wenn die Liebe frisch ist, die Beziehung spannend und das Lächeln der Freundin jede Mühe wert.
Doch was ist, wenn der Winter kommt? Was, wenn es regnet, stürmt und schneit und auch die Freundin mal frostig ist? Werde ich dann weiterradeln?
Genau darum geht es in einer Beziehung. Die zurückgelegten Kilometer sind nur eine unwichtige Zahl. Es spielt keine Rolle, wie viele ich davon am Ende des Jahres wirklich geschafft habe. Wichtig ist nur, dass ich weiterfahre und mich immer wieder dafür entscheide, auf das Rad zu steigen - jeden Tag aufs Neue.
Dieser Gedanke lässt das regelmäßige Strampeln zu einem wichtigen Ritual werden, einem Beweis für meine Liebe und Treue. Solange ich noch bereit bin, daran festzuhalten, habe ich das große Ziel im Blick – das Glück unserer Liebe.
Deshalb bin ich sicher, dass ich auch bei Schnee und Eis mit dem Rad fahren werde. Deshalb freue ich mich auf den nächsten Sommer und das Lächeln meiner Freundin.
Wie viele Kilometer würden Sie für die große Liebe radeln? Wie beweisen Sie Ihre Zuneigung?
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